0114_zweiter Tag

Übungen:

Wegen dem harten Schnee haben wir keine Skitour gemacht sondern eine Wanderung. Ich würde als Gruppenleiter eingeteilt. Unterwegs sind wir auf ein verstörtes Lawinenopfer gestoßen.

Nach dem wir mühevoll erfahren haben was passiert ist habe ich Mannschaft los geschickt.

Die beiden Opfer wurden innerhalb 20 Minuten ausgegraben, Ziel erreicht. Bei der anschließenden Manöverkritik sind wir alle nicht gut weggekommen.

Anregung für größere Gruppen:

im Voraus definieren:

– für Notruf und Betreuung von Verletzten Zuständige

– Suchtrupps entsprechend dem Lawinenkegel festlegen (Abstände ca. 50m)

– 2. Reihe mit Schaufel und Sonde in Bereitschaft hinter der Suchmannschaft

-Gruppenleiter und Ersatzgruppenleiter festlegen, hält sich im Bereich der Suchmannschaft auf.

-TelefonNr-der Mitglieder speichern und festlegen wer im Ernstfall miteinander Telefoniert (Guppenleiter & Schaufler)

Im Ernstfall:

– Handy ausschalten, bis auf die Kommunikatoren (die nicht suchen)

-Suchmannschaft persönlich benennen Namen oder persönliche Ansprache

-Gruppenleiter muss in der Nähe der Suchmannschaft sein.

-wenn genügend Personen verfügbar sind Notruf absetzen

(Zeit zum suchen max. 20′. Rettungsteam braucht länger, deshalb evtl. Erst nach der Bergung Notruf absetzen)

Diese kleine Übung war sehr aufschlussreich.

Das was ich hier geschrieben habe ist meine persönliche Erfahrung und soll professionelle Dokumentationen in Keiner Weise ersetzen oder korrigieren.

Alles in allem ein schönes und lehrreiches Wochenende.

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